„Die Franken“ machen sich für das Hersbrucker Krankenhaus stark

Dienstag, 1. Mai 2018 / Autor:

Hersbruck – „Die Partei für Franken – Die Franken“ lehnt die geplante Schließung des Krankenhauses in Hersbruck ab. Vielmehr fordern die Franken von der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) ein schlüssiges Konzept zur Stärkung der medizinischen Versorgung auf dem Land.

Die Staatsregierung in München spreche immer davon für gleiche Lebensverhältnisse innerhalb Bayerns zu sorgen, sagt Andreas Brandl, stellvertretender Vorsitzender der Partei „Die Franken“ aus Lauf. „Wenn’s aber darauf ankommt, passiert wenig, so wie jetzt beim Hersbrucker Krankenhaus.“ Brandl lehnt die geplante Schließung des Krankenhauses entschieden ab. Krankenhäuser dürften nicht nach wirtschaftlichen Interessen betrieben werden, sondern seien „ein elementarer Bestandteil der medizinischen Grundversorgung.“ In den großen Städten könne, so Brandl weiter, im Notfall jede Person innerhalb weniger Minuten ein Krankenhaus erreichen. Auf dem Land sei das nicht gegeben. „Gleichwertige Lebensbedingungen sehen anders aus“, meint Brandl.

„Wenn jetzt das Krankenhaus in Hersbruck geschlossen wird, dann braucht man ins nächste Krankenhaus nach Lauf 20 bis 30 Minuten“, rechnet Brandl vor. Zwar würden in der Region in Hersbruck und in Vorra Krankenwagen bereitgehalten, doch diese benötigten allerdings durch die längeren Hin- und Rückfahrten in weiter entfernte Krankenhäuser aber auch mehr Zeit. Für neue Notfälle stünden diese dann nicht schnell genug zur Verfügung.

Zudem zeigte die letzte Grippewelle sehr drastisch, dass unser „kosten-optimiertes und profitmaximiertes“ Gesundheitssystem nicht „der Weisheit letzter Schluss ist.“ Bei steigender Bevölkerung müsse auch die Zahl der Krankenhausbetten „mit-wachsen“ meint Brandl und spielt auf die Situation an, als ein Notfallpatient aus der Region bis nach Bayreuth gefahren werden musste, um dort endlich in stationär eingeliefert zu werden.

Er fordert daher die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml auf, ein schlüssiges Konzept zur Stärkung der medizinischen Versorgung auf dem Land vorzulegen und sich für den Erhalt des Hersbrucker Krankenhauses stark zu machen. Ziel müsse es sein, dass jede Bürgerin und jeder Bürger, unabhängig des Wohnorts, in wenigen Minuten ein Krankenhaus aufsuchen kann.

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Die Franken treten mit Bianka Turinsky und Roland Pudalik in Nürnberg-Ost zur Wahl an

Samstag, 24. März 2018 / Autor:

Feucht – Die „Partei für Franken – Die Franken“ wird im Stimmkreis Nürnberg-Ost mit Bianka Turinsky und Roland Pudalik als Direktkandidaten in den Landtags- und Bezirkstagswahlkampf ziehen. Die Franken möchten ihr gutes Ergebnis der letzten Wahlen übertreffen.


Bianky Turinsky und Roland Pudalik (von links)

Die Mitglieder der Partei „Die Franken“ des Stimmkreises 502 Nürnberg-Ost wählten Bianky Turinsky (37) aus Feucht zur ihrer Direktkandidatin für die Landtagswahl. Roland Pudalik (62) kandidiert für den Bezirkstag. Nach ihrer Wahl sprachen die Direktkandidaten über ihre Schwerpunkte im Wahlkampf.

Ein Herz für Tiere

Turinsky möchte sich dafür einsetzen, dass die Kommunen und der Freistaat die Tierheime besser unterstützen. „Wir wollten es aber auch nicht einfach bei Forderungen und Lippenbekenntnissen belassen“, sagte Turinsky nach ihrer Wahl. Deshalb hat der Ortsverband der Franken im letzten Jahr bei einigen Veranstaltungen 300 Euro für das Feuchter Tierheim gesammelt. Die pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte sieht in der Reform der Organspenden einen weiteren Handlungsbedarf. Außerdem macht sie sich für eine flächendeckende Ärzteversorgung im ländlichen Bereich stark.

Strabs abschaffen und günstiger öffentlicher Nahverkehr

Bezirkstagskandidat Pudalik fordert die endgültige Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzungen (Strabs). Er wies darauf hin, dass gerade die fränkischen Regierungsbezirke im Gegensatz zu Altbayern stärker unter den Straßenausbaubeiträgen leiden. In Mittelfranken müssten über 70 Prozent der Kommunen Straßenausbaubeiträge erheben, in Unterfranken sogar 97 Prozent – München erhebt keine. „Diese Ungerechtigkeit müsse ein für allemal beendet werden.“ Weiterhin plädiert der medizinisch technische Assistent für einen kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr. „Wenn wir attraktive und günstige Verbindungen anbieten könnten, würde sich wahrscheinlich die ganze Diskussion um Dieselfahrverbote erübrigen.“ Pudalik rechnet damit, dass dann viele Menschen auf Bus und Bahn umsteigen und damit die Umwelt entlasten würden.

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DIE FRANKEN treten mit Andreas Brandl und Werner Hasenest zur Wahl an

Freitag, 2. März 2018 / Autor:

DIE FRANKEN wollen das gute Ergebnis von 2013 übertreffen

Lauf – Die „Partei für Franken – DIE FRANKEN“ wird im Stimmkreis Nürnberger Land mit Andreas Brandl für die Landtagswahlen und mit Werner Hasenest für die Bezirkstagswahlen als Direktkandidaten in den Wahlkampf 2018 ziehen. DIE FRANKEN möchten ihren „Achtungserfolg“ der bei den Wahlen 2013 erreicht wurde übertreffen.

Im „Fränkischen Wirtshaus“ in Lauf an der Pegnitz fand am 19.02.2018 die Nominierungsversammlung der Partei für Franken für die Direktkandidaten der Landtags- und Bezirkstagswahl statt. Von den stimmberechtigten Mitgliedern des Stimmkreises 511 Nürnberger Land wurde Andreas Brandl als Direktkandidat für ein mögliches Landtagsmandat vorgeschlagen und einstimmig bestätigt. Damit schicken DIE FRANKEN den „kleinen Wahlsieger im Nürnberger Land“ (Begriff der Presse wegen des fünftbesten Ergebnisses auf Anhieb) erneut ins Rennen.

Andreas Brandl ist in Rückersdorf aufgewachsen, wohnt inzwischen seit vielen Jahren in Lauf und ist als EDV-Supporter ebenfalls in Lauf für einen Softwarehersteller tätig. Brandl ist 44 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder. Er ist als Mitbegründer des „Arbeitskreises zur Gründung einer Partei für Franken“ Mann der ersten Stunde bei der Partei für Franken und Erfinder des Parteiwappens. Brandl war 2009 Gründungsmitglied der Partei für Franken, ist seit dieser Zeit stellvertretender Landesvorstand und leitet den Arbeitskreis „Neue Medien“.

Andreas Brandl tritt nach wie vor die Umsetzung des Landesentwicklungsprogramms in allen Bezirken sowie die Verbesserung der Inneren Sicherheit in Bayern ein. Zudem kämpft Brandl für eine regenerative Energieerzeugung vor Ort, auch um damit die unnötigen Monster-Stromtrassen durch Franken zu verhindern und die Wertschöpfung in der Region u halten. Seine Herzensangelegenheit ist die seit Jahren überfällige Elektrifizierung der Strecke Lauf rechts, bzw. Nürnberg – Hof und Nürnberg – Cheb (Eger), bei welcher der Freistaat Bayern durch Vorfinanzierung den entscheidenden Anschub geben sollte.

Für die bevorstehende Bezirkswahl wurde von den stimmberechtigten Mitgliedern im Stimmkreis 511 der Neunkirchner Werner Hasenest ebenfalls einstimmig ins Rennen geschickt. Hasenest ist 63 Jahre alt und ist im westlichen Mittelfranken geboren und aufgewachsen, hat einige Jahre in Fürth gewohnt und hat nun die Heimat in Neunkirchen am Sand gefunden. Werner Hasenest ist verheiratet, hat 3 Kinder und ist seit ein paar Wochen in Rente. Hasenest ist bekennender Franke und möchte sich in Zukunft mit den Belangen und Aufgaben des Bezirkstages beschäftigen.

Die Partei für Franken – DIE FRANKEN benötigt auch für diese Wahlen wieder Unterstützerunterschriften und plant im Sommer 2018 mehrere Infostände im Nürnberger Land.

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Mitgliederversammlung 2018: Vorbereitung auf die Landtags- und Bezirkstagswahlen

Montag, 12. Februar 2018 / Autor:

von links: Bianka Turinsky, Roland Pudalik, Edeltraud Haas

Der Kreisverband Nürnberger Land der Partei für Franken traf sich im Januar zur jährlichen Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Holzwurm“ in Feucht. Neben der Besprechung der anstehenden Bezirks- und Landtagswahl 2018 wurden wieder vakante Positionen nachgewählt. Dabei wurde Bianka Turinsky aus Feucht einstimmig von den anwesenden Mitgliedern als Beisitzer im Kreisverband bestimmt, Edeltraud Haas aus Feucht wurde ebenfalls einstimmig als Ersatzdelegierte für den Landesparteitag gewählt und als Ersatzdelegierte für den Bezirksparteitag wurden wieder Edeltraud Haas und nun auch Roland Pudalik (Feucht) gewählt, ebenfalls einstimmig.

Anschließend wurde den Anwesenden der Weg zu den Landtags- und Bezirkstagswahlen am 14.10.2018 vorgestellt. Der Kreisverband wird in den Stimmkreisen 502 Nürnberg-Ost und 511 Nürnberger Land im Februar die Nominierungversammlungen abhalten, in denen die Stimmkreiskandidaten für Landtagswahl und Bezirkstagswahl gewählt werden. Wenn die Unterlagen beim Wahlleiter in Mittelfranken dann eingereicht sind, dann erst erhalten DIE FRANKEN im gesamten Regierungsbezirk die Formulare um die benötigten Unterstützerunterschriften zur Landtagswahl zu sammeln. Die Zeit drängt also, auch wenn für den Bezirkstag keine Unterschriften mehr gesammelt werden müssen, da 2013 hier ja der erfolgreiche Einzug gefeiert werden konnte.

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Monstertrassen: Weiterhin Widerstand gegen die P44mod

Donnerstag, 12. Oktober 2017 / Autor:

Dass die Partei für Franken für eine Energiewende vor Ort und möglichst in Bürgerhand steht, ist hinlänglich bekannt. Eine dezentrale Versorgung, gerne mit erneuerbarer Energie, womit die Wertschöpfung in der Region bleibt und es nur eines Ausbaus der lokalen Verteilernetze bedarf. Trotzdem planen Bundes- und Landespolitik nach wie vor unsere Heimat in Nord-Süd-Richtung „im Namen der Energiewende“ mit „Monstertrassen“ zu durchschneiden. Doch diese überdimensionierten Übertragungstrassen sind nach unserem Verständnis nicht Teil der Energiewende, was auch Fachleute wie Prof. Dr. Claudia Kemfert oder Christian von Hirschhausen gerne bestätigen. Denn der massive Ausbau von Übertragungsleitungen sind sowohl unwirtschaftlich als auch umweltschädlich und dienen nur dem europäischen Stromhandel.

Doch auch wenn in der Presse zuletzt wenig über dieses Thema zu lesen war, der Widerstand der Bevölkerung ist ungebrochen. Die Bürgerinitiativen leisten weiterhin ganze Arbeit und können mit Stellungnahmen bei der Bundesnetzagentur (bis 16.10.2017) unterstützt werden.

P44/P44mod im Nürnberger Land

Beim Projekt P44/P44mod sollen bestehende Leitungen aus Thüringen kommend über Würgau bis nach Ludersheim auf eine 380-kV-Leitung ausgebaut werden. Nach unseren Informationen befindet sich dieses Projekt noch nicht im Bundesbedarfsplan, somit kann darüber erst entschieden werden, wenn die Bestätigung durch die Bundesnetzagentur Ende 2017 erfolgt. (Mehr Infos über die P44mod beim „Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse – Bürgerinitiative Leinburg“)

Folglich kann Ihre Stellungnahme an die Bundesnetzagentur das Zünglein an der Waage sein!

Wir möchten Sie bitten bis spätestens Montag, 16.10.2017 hier aktiv zu werden.

Ein Musterschreiben finden Sie hier mit freundlicher Genehmigung der Bürgerinitiative „Keine Stromautobahn über Winkelhaid“ oder im Internet bei den „Online Stellungnahmen“ von

Herzlichen Dank

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Statt Aufenthalt in Neuhaus: Partei „Die Franken“ fordert Zuganbindung für Ranna und Michelfeld

Sonntag, 26. Februar 2017 / Autor:

Neuhaus an der Pegnitz – Die Partei für Franken fordert seit Jahren eine Aufwertung des Schienenverkehrs in Franken. Dabei decken DIE FRANKEN regelmäßig Missstände auf, bieten aber auch Verbesserungen an. Neuestes Beispiel ist auf der Strecke Nürnberg-Bayreuth, wo die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) lieber einen Zug für eine Stunde warten lässt, als weitere Orte anzufahren. Für DIE FRANKEN ist das ein Anzeichen dafür, dass in Bayern Investitionen zugunsten des Milliardenprojekts der zweiten Stammstrecke in München zurückgehalten werden.

Auf der Strecke von Nürnberg nach Bayreuth endet die Regionalbahn aus Nürnberg kommend in Neuhaus an der Pegnitz. Anschließend muss der Zug wegen Platzproblemen von einem Gleis zum anderen rangieren, was zusätzliche Lärmbelastung für die Anwohner erzeugt. „Anschließend steht die Einheit im Bahnhof Neuhaus über eine Stunde nutzlos herum“, so Andreas Brandl vom Kreisverband Nürnberger Land.

Für die Partei für Franken wäre diese Stillstandzeit sinnvoll zu nutzen indem die Regionalbahn-Strecke weiter bis Bayreuth oder zumindest bis Pegnitz verlängert wird. Dadurch könnte die Region zwischen Neuhaus und Bayreuth wieder in ein Zugangebot eingebunden werden, Ortschaften wie Ranna und Michelfeld im oberen Pegnitztal würden von einer Wiedereröffnung Ihrer Bahnhöfe profitieren.

Zusätzlich fordern DIE FRANKEN, dass in Pegnitz ein Haltepunkt in der Höhe der Brücke „Am Arzberg“ eingerichtet wird, um die dortigen Schulen sowie die beiden Wohnbaugebiete anzubinden. „Von den Bürgern wird Mobilität bei der Schul- und Arbeitssuche gefordert, doch der Wohnungsmarkt ist überhitzt und die Straßen sind überfüllt“, so Brandl. „Hier darf sich die BEG nicht aus der Verantwortung stehlen, sondern muss für vernünftigen ÖPNV sorgen, vor allem wenn die Schienen schon da liegen“, so Brandl abschließend.

Christian Nikol, Marktgemeinderat der Partei für Franken in Feucht und Leiter des „Arbeitskreis Verkehr“ fordert eine Weiterführung nach Bayreuth. „Bayreuth braucht eine Haltestation „Universität“, um so die Anbindung der Uni zu verbessern, die Parkplatznot einzudämmen und somit die Uni letztendlich attraktiver zu machen.“

Durch diese Maßnahmen ließe sich die komplette Verbindung Nürnberg-Bayreuth aufwerten. Denn während die oberfränkische Festspiel-Stadt von Norden im Halbstundentakt angebunden ist, so Nikol weiter, „könnte es dann auch in Richtung Süden mit den Haltepunkt Pegnitz ebenfalls den attraktiven 30 Minuten-Takt geben.“

Verkehrsexperte Nikol fordert daher „sichtbare Investitionen“ in die fränkische Infrastruktur. „Franken darf nicht auf der Strecke bleiben, denn von einer zweiten S-Bahn-Stammstrecke und einer dritten Startbahn am Münchener Flughafen haben wir Franken rein gar nichts.“

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Neuwahlen im Nürnberger Land und Bunte Liste ohne DIE FRANKEN

Montag, 15. August 2016 / Autor:

Der Kreisverband Nürnberger Land der Partei für Franken – Die Franken hat seine jährliche Kreisversammlung mit turnusmäßigen Neuwahlen durchgeführt. Dabei wurde der bisherige Kreisvorsitzende Ralph Zagel aus Lauf-Heuchling in seinem Amt bestätigt. Die Mitglieder des Kreisverbandes bestätigten auch Andreas Brandl aus Lauf und Christian Nikol aus Feucht als gleichberechtigte Stellvertreter. Sandra Brandl aus Lauf komplettiert als neue Schatzmeisterin die Vorstandschaft.

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(von links) Werner Hasenest, Paul Trutz, Roland Pudalik (unten), Christian Nikol, Ralph Zagel, Sandra Brandl, Andreas Brandl

In diesem Jahr standen im Fränkischen Wirtshaus in Lauf die Neuwahlen des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung. Die anwesenden Parteimitglieder bestimmten neben der Führungsriege auch den erweiterten Kreisvorstand. So wurden Roland Pudalik aus Feucht, Martin Hopfengärtner aus Lauf, Paul Trutz aus Feucht und Werner Hasenest aus Neunkirchen am Sand zu Beisitzern gewählt.

Kein Beitritt zur Bunten Liste

Im weiteren Verlauf der gut besuchten Versammlung wurde auch eine Anfrage der „Bunten Liste Bürgerdemokratie“ bezüglich eines Eintritts der Partei im Landkreis diskutiert. Bei der anschließenden Abstimmung votierten die Mitglieder einstimmig gegen einen Eintritt und für die Eigenständigkeit der Franken. „Auch wenn wir uns sicherlich so beim Sammeln von Unterstützungsunterschriften leichter getan hätten,“ meinte Ralph Zagel „sind wir es unseren Wählern schuldig ‚für Franken‘ abstimmen zu können„. Andreas Brandl unterstrich die bisherigen gemeinsamen Aktionen sagte dazu „Einer Zusammenarbeit bei Überschneidungspunkten wie z.B. den ‚Monstertrassen‚ durch den Landkreisen, steht natürlich weiterhin nichts im Wege„. Auch Christian Nikol stimmte zu: „Uns ist wichtig unser eigenes Profil zu schärfen, statt in einer Wählervereinigung ‚unter‘ zu gehen.

DIE FRANKEN benötigen trotz eines Sitzes im Bezirkstag in Mittelfranken und in Oberfranken für die Landtags- und Bezirkswahlen 2018 in Bayern sowie auch für die Kommunalwahlen 2020 wieder Unterstützerunterschriften.

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Bürgerbeteiligung zum BVWP für die Elektrifizierung

Dienstag, 26. April 2016 / Autor:

NahverkehrMan jubelte wieder im Nürnberger Land, als der Bundesverkehrswegeplan 2030 veröffentlicht wurde und die Elektrifizierung  der Strecke Nürnberg-Hof bzw. Nürnberg-Cheb (Eger) als Vordringlicher Bedarf aufgeführt wurde. Betonung auf „wieder“, denn in dieser „Absichtserklärung“ des Bundes ist dieses Projekt schon sein 25 Jahren aufgeführt. Doch diesmal besteht die Möglichkeit, sich mittels Stellungnahme für das Verkehrsprojekt seiner Wahl einzusetzen!

Darum baten wir um Ihre Mithilfe

Auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kann der gesamte Bundesverkehrswegeplan 2030 eingesehen werden (hier) und dann kann im Online-Formular nach Eingabe der Daten und einer gültigen e-mail-Adresse (muss hinterher bestätigt werden) eine Stellungnahme angegeben werden:

Projektnummer:   2-017-V01
Elektrifizierung Nürnberg – Marktredwitz – Hof, Nürnberg-Cheb (Eger)

Hier ein paar Anregungen für Ihre Stellungnahme:

  • Dieses Projekt steht seit 25 Jahren im BVWP
  • Die Franken-Sachsen-Magistrale ist ein zentrales West-Ost-Verbindungsglied im Transeuropäischen Kernnetz TEN 22
  • Während die Arbeiten zwischen Prag und der Grenze bei Schirnding voll im Zeitplan liegen und wohl dieses Jahr abgeschlossen werden, hält sich die deutsche Seite nicht an eine bilaterale Vereinbarung aus dem Jahr 1995, die die Strecke Nürnberg – Prag betrifft. (IHK)
  • Dieselbetrieb ist nicht mehr zeitgemäß und schadet der Umwelt
  • Der Güterverkehr wird am Großraum Nürnberg und damit an Rangierbahnhof und Güterverkehrszentrum im Hafen vorbeigeleitet
  • Der Franken-Sachsen-Express ist eine sehr gut ausgelastete Verbindung, muss aber derzeit in Hof einen Lokomotivenwechsel vornehmen, wodurch die wichtige Verbindung unrentabel wird
  • Für die Gegend um Nürnberg (Lauf rechts, Hersbruck rechts) ist die Einführung einer S-Bahn-Verbindung absolut notwendig um hier mehr Bürger zur Nutzung des ÖPNV zu bewegen.

Natürlich sind noch weitere Fakten aufzuzählen und Ihrer Kreativität hier keine Grenze gesetzt.

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!

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DIE FRANKEN fordern attraktive Bahnverbindungen

Samstag, 5. März 2016 / Autor:

Pressemitteilung:

Die Partei für Franken – DIE FRANKEN fordert die Bayerische Eisenbahngesellschaft auf, den Bahnverkehr in Mittelfranken zu stärken, anstatt weiter zu schwächen. Der aktuelle Fahrplan wird immer mehr zur Farce. DIE FRANKEN nennen beispielhaft die Strecke Nürnberg – Simmelsdorf.

cc4LogoDie Partei DIE FRANKEN fordert die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) auf, den Bahnverkehr in Mittelfranken attraktiver zu gestalten. „Wenn ich mir den aktuellen Fahrplan so ansehe, muss ich mir ernsthaft die Frage stellen, ob die BEG unser Frankenland auch als Teil Bayerns betrachtet“, sagt Werner Bloos, Bezirks-vorsitzender der Partei für Franken in Mittelfranken. Immer mehr Nahverkehrsnetze werden von der BEG neu oder wieder ausgeschrieben. Aber die BEG, die in Bayern für die Bestellung der Nahverkehrsleistungen zuständig ist, gibt das eingesparte Geld nicht in Verkehrsleistungen weiter. „Zumindest nicht bei uns in Franken“, so Bloos. „Stattdessen schiebt die Bayerische Eisenbahngesellschaft Franken buchstäblich immer weiter auf’s Abstellgleis.

So wurde zum Beispiel die Eisenbahnstrecke nach Simmelsdorf zum jetzigen Fahrplanwechsel am Wochenende quasi von Nürnberg abgehängt. Andreas Brandl, stellvertretender Kreisvorsitzender im Nürnberger Land meint dazu: „Wochenendausflügler, die mit der Schnaittachtalbahn in die Fränkische wollen, müssen nun in Neunkirchen am Sand an dem nicht barrierefreien Bahnhof umsteigen“. Auf Druck der Bürgermeister und Politiker in der Region wollte die BEG im Fahrplan 2017 alle zwei Stunden wieder eine durchgehende Verbindung Nürnberg-Simmelsdorf einführen. „Scheinbar kommt jetzt kein Druck mehr“ so Brandl weiter. „Seit dem Mauerfall wird den Schnaittachtalern mit der geplanten Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg-Hof bzw. Nürnberg-Cheb eine Anbindung an das S-Bahn-Netz Nürnberg in Aussicht gestellt. Doch in Wahrheit wird das Zugangebot immer weiter verschlechtert“ so Andreas Brandl abschließend.

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Protest gegen die Stromtrassen in Altdorf: Seehofer knickt ein!

Donnerstag, 2. Juli 2015 / Autor:

Trasse_Altdorf_8Die Stadt Altdorf im Nürnberger Land hat am 1. Juli 2015 die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden zu einem Krisengespräch eingeladen. Da sich hier natürlich auch zahlreiche Trassengegner aus Franken und der Oberpfalz angekündigt haben, war auch das Bayerische Fernsehen vor Ort um eine Live-Schaltung von „Frankenschau aktuell“ auf dem Altdorfer Marktplatz zu machen.

Anlass für dieses Treffen war der für diesen Abend angesetzte Koalitionsgipfel um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und CSU-Chef Horst Seehofer, in welchem es auch um die „Monstertrassen“ gehen sollte und eine lang ersehnte Entscheidung fallen sollte.

Trasse_Altdorf_aDie zahlreichen Gegner der Starkstromtrasse (u.a. Bürgerinitiative Gemeinde Leinburg, Berg Trassenwahn 17.01 und Berngau-gegen-Monstertrasse) machten ihrem Ärger vor den Kameras des BR Luft. Ebenso auch die Bürgermeister, die in ihrer Wut zu drastischen Worten griffen. So bezeichnete Altdorfs Bürgermeister Erich Odörfer eine mögliche Trasse durch die Region als „Schwachsinn“ und letztendlich fühlte er sich von den Plänen aus Berlin „verarscht„, zitiert der BR Bürgermeister Odörfer wörtlich. Aber auch die Demonstranten übten Kritik und forderten dass der „politische Dilettantismus“ endlich aufhört, denn so lange die Notwendigkeit dieser Übertragungsleitungen nicht belegt ist, sei das alles nur „Überrumpelungs- und Verdummungstaktik„. Von mehreren Seiten war zu hören, dass Bayern sich auf ein „neues Wackersdorf“ zu bewege, wenn die Politik sprichwörtlich über die Köpfe der Bürger ein solches „Monstrum“ baue.

Trasse_Altdorf_5Auch die Partei für Franken war in Person von Andreas Brandl vor Ort um Gesicht zu zeigen, dass die Menschen im Nürnberger Land sowie in ganz Franken sich nicht alles gefallen lassen.

Am Abend wurde dann von der Presse die Ernüchternde Nachricht verbreitet, dass der Koalitionsgipfel an den Trassen festhalten möchte. Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse spricht in einer Stellungnahme sogar vom „Todesstoß für die dezentrale Energiewende in Bayern„. „Horst Seehofer ist eingeknickt„, schreibt der BUND Naturschutz.

Für die Partei für Franken ist diese Entscheidung nicht überraschend, da Seehofer für einen allzu häufigen Richtungswechsel inzwischen bekannt sei. „So lange die Trasse noch nicht steht,“ so Andreas Brandl „lohnt es sich immer noch dagegen aufzustehen und sich zu organisieren„.

Gleichzeitig zum Widerstand gegen die Stromtrassen muss aber die lokale Politik angehalten werden, lokal und regenerativ Energie zu erzeugen. „So lange nach Abschaltung der konventionellen Kraftwerke in der Region eine eklatante ‚Stromunterdeckung‘ so wie derzeit berechnet droht, werden die Stromkonzerne immer versuchen uns eine Übertragungsleitung vor die Nase zu setzen„, so Brandl abschließend.

Sendung „Frankenschau aktuell“ hier in der BR Mediathek

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