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Statt Aufenthalt in Neuhaus: Partei „Die Franken“ fordert Zuganbindung für Ranna und Michelfeld

Sonntag, 26. Februar 2017 | Autor:

Neuhaus an der Pegnitz – Die Partei für Franken fordert seit Jahren eine Aufwertung des Schienenverkehrs in Franken. Dabei decken DIE FRANKEN regelmäßig Missstände auf, bieten aber auch Verbesserungen an. Neuestes Beispiel ist auf der Strecke Nürnberg-Bayreuth, wo die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) lieber einen Zug für eine Stunde warten lässt, als weitere Orte anzufahren. Für DIE FRANKEN ist das ein Anzeichen dafür, dass in Bayern Investitionen zugunsten des Milliardenprojekts der zweiten Stammstrecke in München zurückgehalten werden.

Auf der Strecke von Nürnberg nach Bayreuth endet die Regionalbahn aus Nürnberg kommend in Neuhaus an der Pegnitz. Anschließend muss der Zug wegen Platzproblemen von einem Gleis zum anderen rangieren, was zusätzliche Lärmbelastung für die Anwohner erzeugt. „Anschließend steht die Einheit im Bahnhof Neuhaus über eine Stunde nutzlos herum“, so Andreas Brandl vom Kreisverband Nürnberger Land.

Für die Partei für Franken wäre diese Stillstandzeit sinnvoll zu nutzen indem die Regionalbahn-Strecke weiter bis Bayreuth oder zumindest bis Pegnitz verlängert wird. Dadurch könnte die Region zwischen Neuhaus und Bayreuth wieder in ein Zugangebot eingebunden werden, Ortschaften wie Ranna und Michelfeld im oberen Pegnitztal würden von einer Wiedereröffnung Ihrer Bahnhöfe profitieren.

Zusätzlich fordern DIE FRANKEN, dass in Pegnitz ein Haltepunkt in der Höhe der Brücke „Am Arzberg“ eingerichtet wird, um die dortigen Schulen sowie die beiden Wohnbaugebiete anzubinden. „Von den Bürgern wird Mobilität bei der Schul- und Arbeitssuche gefordert, doch der Wohnungsmarkt ist überhitzt und die Straßen sind überfüllt“, so Brandl. „Hier darf sich die BEG nicht aus der Verantwortung stehlen, sondern muss für vernünftigen ÖPNV sorgen, vor allem wenn die Schienen schon da liegen“, so Brandl abschließend.

Christian Nikol, Marktgemeinderat der Partei für Franken in Feucht und Leiter des „Arbeitskreis Verkehr“ fordert eine Weiterführung nach Bayreuth. „Bayreuth braucht eine Haltestation „Universität“, um so die Anbindung der Uni zu verbessern, die Parkplatznot einzudämmen und somit die Uni letztendlich attraktiver zu machen.“

Durch diese Maßnahmen ließe sich die komplette Verbindung Nürnberg-Bayreuth aufwerten. Denn während die oberfränkische Festspiel-Stadt von Norden im Halbstundentakt angebunden ist, so Nikol weiter, „könnte es dann auch in Richtung Süden mit den Haltepunkt Pegnitz ebenfalls den attraktiven 30 Minuten-Takt geben.“

Verkehrsexperte Nikol fordert daher „sichtbare Investitionen“ in die fränkische Infrastruktur. „Franken darf nicht auf der Strecke bleiben, denn von einer zweiten S-Bahn-Stammstrecke und einer dritten Startbahn am Münchener Flughafen haben wir Franken rein gar nichts.“

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Gemeinderat Schnaittach im Dornrößchenschlaf?

Montag, 10. Dezember 2012 | Autor:

Pressemitteilung:

Schulwege sind gefährlich in Schnaittach, meinen „die Franken!
Kreisverband Nürnberger Land, der „Partei für Franken“ appelliert an die Gemeinde Schnaittach für mehr Sicherheit am Schulweg.

Einiges wurde von der Gemeinde Schnaittach zwar bereits getan, aber das ist nicht genug!
Die Verkehrsampel an der Ecke Bahnhofstrasse und der Umgehungsstraße sorgt für relativ sicheren Übergang zum Bahnhof und auch der Schulweg über die Badstraße zur Simonshofer Straße hat einen Zebrastreifen. Viele Gefahrenpunkte liegen jedoch dazwischen. Wie die Mitglieder des Schnaittacher Gemeinderates diese Dinge weiterhin übersehen grenzt an totale Ignoranz.

Nach Meinung des Kreisverbandes, ist das Überqueren der Nürnberger Straße in der kurvigen Ortsdurchfahrt mit das größte Problem. Dies gilt besonders in den Hauptverkehrszeiten für den Weg von den westlichen Ortsteilen zum Bahnhof.
Die erlaubte Geschwindigkeit von 50 Km/h in der Nürnberger Straße verlangt von einem Überquerenden oft einen Spurt zur anderen Seite. Ältere Anwohner mit Gehhilfen bleibt meist nichts anderes übrig als entweder auf einen einsichtigen Autofahrer zu warten, oder den für einen Behinderten mühseligen Umweg zu einer mehr übersichtlichen Stelle in Kauf zu nehmen. Eine Fußgängerampel, oder wenigstens ein markierter Fußgängerüberweg in Kreuzungsnähe zur Bahnhofstrasse würde diese Situation weitgehend entschärfen.

Im Bereich der Schulen hat die Marktgemeinde recht ordentlich gehandelt und an der Schule in der Erlanger Straße funktioniert es auch. In der Simonshofer Straße ist das nicht so!
Zwar hat man dort eine verkehrsberuhigte Zone geschaffen und die Geschwindigkeit auf 30 Km/h herabgesetzt, leider werden aber diese Maßnahmen trotz zusätzlicher Fahrbahn-Kennzeichnung nur selten respektiert. Laut Meinung der Anlieger sind es unverständlicher Weise in erster Linie Eltern die ihre Kinder an der Schule, oder im Kindergarten abliefern und die dann die Simonshofer Straße mit der A9 verwechseln. Auch Anlieger aus der Blütenstraße und anderen Nebenstraßen kommend, schenken der Geschwindigkeitsbeschränkung wenig Aufmerksamkeit.
Die feste Installation einer Radar-Geschwindigkeitsanzeige als Erinnerungsmaßnahme (ohne Strafzettel) würde hier sicherlich die meisten Autofahrer ausreichend zur Vernunft rufen. Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei sehen die Franken für unnötig und nur begrenzt wirksam.

Der Bahnhof in Schnaittach ist der Haupt-Gefahrenpunkt auf dem Weg zur Schule. An manchen Morgenzügen ist der inzwischen stark verschmälerte Bahnsteig zum Übermaß mit Kindern und Jugendlichen gefüllt. Ein kleiner Stoß würde reichen um ein Kind vor den Zug zu werfen. Dass dieser Umstand bei den Lockführern erkannt wird, ist aus dem extrem langsamen Einfahren der Züge klar zu erkennen. Trotz dem verantwortungsvollen Verhalten der Zugführer bleibt eine Gefahr erhalten, denn ein Sturz vom Bahnsteig allein könnte dennoch zu Verletzung oder gar Tod führen.
Eltern und andere Zugreisende erkennen diese Gefahr ebenfalls und benützen deshalb oft den Hedersdorfer Bahnhof als Alternativlösung. Dafür werden diese Bürger aber mit höherem Fahrpreis bestraft. Hedersdorfer sind auch Schnaittacher und dass die Bahn für die extra 1200 Meter Bahnstrecke einen höheren Preis verlangt sehen die Franken als schlicht ungerecht an.
Wiederum ist der Schnaittacher Gemeinderat gefragt weshalb es bis heute nicht gelungen ist das leidige Bahnhofsproblem zu lösen. Der Bahnhof, als Schandfleck Schnaittachs könnte wenn beseitigt, zu einer besseren Gestaltung des Bahnhofsbereichs führen und damit die Sicherheit in den Hauptverkehrszeiten erheblich zu verbessern.

Die Partei für Franken spricht die Schnaittacher Markträte mit diesen Problemen direkt an und fordert eine zügige Bearbeitung.

Die Straßendeckenerneuerung und der gleichzeitig durchgeführte Bau von Parkplätzen am Schnaittacher Weiher ist eine gute Sache, auch wenn dies in erster Linie den normalerweise dort abgestellten, werbe-tragenden Fahrzeugen und Anhängern zugute kommt.
Ein zusätzlicher Zebrastreifen in der Nürnberger Straße und eine Geschwindigkeitskontrollanzeige in der Simonshofer Straße wären wichtiger und billiger gewesen. Es hat sich anscheinend auch noch nicht bis Schnaittach herumgesprochen dass das Abstellen von Werbeträgern auf öffentlichen Parkplätzen laut Straßenverkehrsordnung nicht gestattet ist.

Es wird Zeit dass die Schnaittacher Markträte etwas mehr tun als sich um Einzelaktionen zu kümmern. Auch die immer noch ausstehende komplette Fertigstellung des Freibades ist nicht gerade ein Ruhmesblatt welches die Schnaittacher lange genug in negativer Presse hielt.
„Die Franken“ fordern den Schnaittacher Marktrat deshalb auf endlich einmal das Regieren zu beginnen und sich mit Schnaittach als Ganzes zu befassen.

(veröffentlicht am 06.12.2012 in der Pegnitz-Zeitung)

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