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Monstertrassen: Weiterhin Widerstand gegen die P44mod

Donnerstag, 12. Oktober 2017 | Autor:

Dass die Partei für Franken für eine Energiewende vor Ort und möglichst in Bürgerhand steht, ist hinlänglich bekannt. Eine dezentrale Versorgung, gerne mit erneuerbarer Energie, womit die Wertschöpfung in der Region bleibt und es nur eines Ausbaus der lokalen Verteilernetze bedarf. Trotzdem planen Bundes- und Landespolitik nach wie vor unsere Heimat in Nord-Süd-Richtung „im Namen der Energiewende“ mit „Monstertrassen“ zu durchschneiden. Doch diese überdimensionierten Übertragungstrassen sind nach unserem Verständnis nicht Teil der Energiewende, was auch Fachleute wie Prof. Dr. Claudia Kemfert oder Christian von Hirschhausen gerne bestätigen. Denn der massive Ausbau von Übertragungsleitungen sind sowohl unwirtschaftlich als auch umweltschädlich und dienen nur dem europäischen Stromhandel.

Doch auch wenn in der Presse zuletzt wenig über dieses Thema zu lesen war, der Widerstand der Bevölkerung ist ungebrochen. Die Bürgerinitiativen leisten weiterhin ganze Arbeit und können mit Stellungnahmen bei der Bundesnetzagentur (bis 16.10.2017) unterstützt werden.

P44/P44mod im Nürnberger Land

Beim Projekt P44/P44mod sollen bestehende Leitungen aus Thüringen kommend über Würgau bis nach Ludersheim auf eine 380-kV-Leitung ausgebaut werden. Nach unseren Informationen befindet sich dieses Projekt noch nicht im Bundesbedarfsplan, somit kann darüber erst entschieden werden, wenn die Bestätigung durch die Bundesnetzagentur Ende 2017 erfolgt. (Mehr Infos über die P44mod beim „Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse – Bürgerinitiative Leinburg“)

Folglich kann Ihre Stellungnahme an die Bundesnetzagentur das Zünglein an der Waage sein!

Wir möchten Sie bitten bis spätestens Montag, 16.10.2017 hier aktiv zu werden.

Ein Musterschreiben finden Sie hier mit freundlicher Genehmigung der Bürgerinitiative „Keine Stromautobahn über Winkelhaid“ oder im Internet bei den „Online Stellungnahmen“ von

Herzlichen Dank

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Bürgerbeteiligung zum BVWP für die Elektrifizierung

Dienstag, 26. April 2016 | Autor:

NahverkehrMan jubelte wieder im Nürnberger Land, als der Bundesverkehrswegeplan 2030 veröffentlicht wurde und die Elektrifizierung  der Strecke Nürnberg-Hof bzw. Nürnberg-Cheb (Eger) als Vordringlicher Bedarf aufgeführt wurde. Betonung auf „wieder“, denn in dieser „Absichtserklärung“ des Bundes ist dieses Projekt schon sein 25 Jahren aufgeführt. Doch diesmal besteht die Möglichkeit, sich mittels Stellungnahme für das Verkehrsprojekt seiner Wahl einzusetzen!

Darum baten wir um Ihre Mithilfe

Auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kann der gesamte Bundesverkehrswegeplan 2030 eingesehen werden (hier) und dann kann im Online-Formular nach Eingabe der Daten und einer gültigen e-mail-Adresse (muss hinterher bestätigt werden) eine Stellungnahme angegeben werden:

Projektnummer:   2-017-V01
Elektrifizierung Nürnberg – Marktredwitz – Hof, Nürnberg-Cheb (Eger)

Hier ein paar Anregungen für Ihre Stellungnahme:

  • Dieses Projekt steht seit 25 Jahren im BVWP
  • Die Franken-Sachsen-Magistrale ist ein zentrales West-Ost-Verbindungsglied im Transeuropäischen Kernnetz TEN 22
  • Während die Arbeiten zwischen Prag und der Grenze bei Schirnding voll im Zeitplan liegen und wohl dieses Jahr abgeschlossen werden, hält sich die deutsche Seite nicht an eine bilaterale Vereinbarung aus dem Jahr 1995, die die Strecke Nürnberg – Prag betrifft. (IHK)
  • Dieselbetrieb ist nicht mehr zeitgemäß und schadet der Umwelt
  • Der Güterverkehr wird am Großraum Nürnberg und damit an Rangierbahnhof und Güterverkehrszentrum im Hafen vorbeigeleitet
  • Der Franken-Sachsen-Express ist eine sehr gut ausgelastete Verbindung, muss aber derzeit in Hof einen Lokomotivenwechsel vornehmen, wodurch die wichtige Verbindung unrentabel wird
  • Für die Gegend um Nürnberg (Lauf rechts, Hersbruck rechts) ist die Einführung einer S-Bahn-Verbindung absolut notwendig um hier mehr Bürger zur Nutzung des ÖPNV zu bewegen.

Natürlich sind noch weitere Fakten aufzuzählen und Ihrer Kreativität hier keine Grenze gesetzt.

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!

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Protest gegen die Stromtrassen in Altdorf: Seehofer knickt ein!

Donnerstag, 2. Juli 2015 | Autor:

Trasse_Altdorf_8Die Stadt Altdorf im Nürnberger Land hat am 1. Juli 2015 die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden zu einem Krisengespräch eingeladen. Da sich hier natürlich auch zahlreiche Trassengegner aus Franken und der Oberpfalz angekündigt haben, war auch das Bayerische Fernsehen vor Ort um eine Live-Schaltung von „Frankenschau aktuell“ auf dem Altdorfer Marktplatz zu machen.

Anlass für dieses Treffen war der für diesen Abend angesetzte Koalitionsgipfel um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und CSU-Chef Horst Seehofer, in welchem es auch um die „Monstertrassen“ gehen sollte und eine lang ersehnte Entscheidung fallen sollte.

Trasse_Altdorf_aDie zahlreichen Gegner der Starkstromtrasse (u.a. Bürgerinitiative Gemeinde Leinburg, Berg Trassenwahn 17.01 und Berngau-gegen-Monstertrasse) machten ihrem Ärger vor den Kameras des BR Luft. Ebenso auch die Bürgermeister, die in ihrer Wut zu drastischen Worten griffen. So bezeichnete Altdorfs Bürgermeister Erich Odörfer eine mögliche Trasse durch die Region als „Schwachsinn“ und letztendlich fühlte er sich von den Plänen aus Berlin „verarscht„, zitiert der BR Bürgermeister Odörfer wörtlich. Aber auch die Demonstranten übten Kritik und forderten dass der „politische Dilettantismus“ endlich aufhört, denn so lange die Notwendigkeit dieser Übertragungsleitungen nicht belegt ist, sei das alles nur „Überrumpelungs- und Verdummungstaktik„. Von mehreren Seiten war zu hören, dass Bayern sich auf ein „neues Wackersdorf“ zu bewege, wenn die Politik sprichwörtlich über die Köpfe der Bürger ein solches „Monstrum“ baue.

Trasse_Altdorf_5Auch die Partei für Franken war in Person von Andreas Brandl vor Ort um Gesicht zu zeigen, dass die Menschen im Nürnberger Land sowie in ganz Franken sich nicht alles gefallen lassen.

Am Abend wurde dann von der Presse die Ernüchternde Nachricht verbreitet, dass der Koalitionsgipfel an den Trassen festhalten möchte. Das Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse spricht in einer Stellungnahme sogar vom „Todesstoß für die dezentrale Energiewende in Bayern„. „Horst Seehofer ist eingeknickt„, schreibt der BUND Naturschutz.

Für die Partei für Franken ist diese Entscheidung nicht überraschend, da Seehofer für einen allzu häufigen Richtungswechsel inzwischen bekannt sei. „So lange die Trasse noch nicht steht,“ so Andreas Brandl „lohnt es sich immer noch dagegen aufzustehen und sich zu organisieren„.

Gleichzeitig zum Widerstand gegen die Stromtrassen muss aber die lokale Politik angehalten werden, lokal und regenerativ Energie zu erzeugen. „So lange nach Abschaltung der konventionellen Kraftwerke in der Region eine eklatante ‚Stromunterdeckung‘ so wie derzeit berechnet droht, werden die Stromkonzerne immer versuchen uns eine Übertragungsleitung vor die Nase zu setzen„, so Brandl abschließend.

Sendung „Frankenschau aktuell“ hier in der BR Mediathek

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DIE FRANKEN im Aktionsbündnis für die Energiewende im Nürnberger Land

Freitag, 20. Februar 2015 | Autor:

Unter dem Motto „Die Energiewende im Landkreis muss weitergehen!“ trafen sich am 13. Februar 2015 im Ottensooser Kultur-bahnhof parteiübergreifend Vertreter und Vertreterinnen verschiedener Bürger-initiativen, Verbände und Parteien, um der Energiewende im Landkreis Nürnberger Land mehr Nachdruck zu verleihen. Auch die Partei für Franken war durch den Kreisvorsitzenden Ralph Zagel sowie durch den Vorsitzenden des Ortsverband Lauf Andreas Brandl vertreten.

Die anwesenden kritisierten, dass die Energiewende im Landkreis Nürnberger Land bisher nur schleppend vor statten geht. Mit nur rund 7 % eigen erzeugter regenerativer Energie ist der Landkreis Schlusslicht in Mittelfranken. Bisher gibt es nur wenige Ausnahmen, wie z.B. die Gemeinde Offenhausen oder die Bürgerenergiewerke Schnaittachtal, die im Landkreis erneuerbare Energie erzeugen. Nach der Meinung des Aktionsbündnisses wird dieses wichtige Jahrhundertprojekt von Landrat und den Bürgermeistern zu wenig vorgetrieben. Die derzeitige Verunsicherungen durch die Bundes- und Landes-Energiepolitik darf nicht als Entschuldigung dienen, so die Teilnehmer.

Die sich in der Gründung befindende interkommunale Bürgerenergiegenossenschaft soll weiterhin unterstützt werden, so das „Aktionsbündnis Energiewende“. Weiterhin möchte man aber auch auf die Möglichkeiten des Energiesparens hinweisen und auf realisierbare Energie-Projekte  in den Medien oder im Kontakt mit lokalen Entscheidungsträgern aufmerksam machen. Denn nach wie vor können die „Monsterstromtrassen“ durch unsere Region verhindert werden, aber nur durch fix projektierte Vorhaben erneuerbarer Energieerzeugung, da die Bundesnetzagentur nur definitive Zahlen in die Planungen einfließen lassen.

Weiter plant das „Aktionsbündnis Energiewende“ in der nächsten Zeit mehrere Aktivitäten, wie z.B. Exkursionen, Vorträge, Aktionen zur „Woche der Sonne“ sowie auch eine Menschenkette, um auf möglichst breiter Front Bewegung in die Energiewende im Nürnberger Land zu bekommen.
Das nächste Treffen im Kulturbahnhof Ottensoos findet am 13.03.2015 um 19.00 Uhr statt. Interessierte, die sich konstruktiv und aktiv einbringen wollen, sind herzlich willkommen!

Hier der Pressebericht in der Pegnitz-Zeitung

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Termin für die Gründung eines Kreisverbandes Nürnberger Land steht

Sonntag, 11. März 2012 | Autor:

Am vergangenen Donnerstag den 08.03.2012 konnte in der Gaststätte „Zum ehemaligen Pfarrer“ in Lauf an der Pegnitz die Gründung eines Kreisverbandes „Nürnberger Land“ der Partei für Franken auch den Weg gebracht werden!

In lockerer Runde fanden sich Mitglieder der Partei für Franken und auch interessierte Gäste ein. In einer Zeitungsanzeige wurde zusätzlich auf das Treffen aufmerksam gemacht. Organisator Andreas Brandl konnte Robert Gattenlöhner, den 1. Vorsitzenden der Partei für Franken begrüßen, der den anwesenden kurz den Werdegang der Partei vorstellte und auf aktuelle Projekte hinwies.

Im Rahmen der aufkommenden Diskussionen wurde klar die Notwendigkeit einer Gründung des Kreisverbandes „Nürnberger Land“ festgestellt und sogleich dafür erforderliche Personalien besprochen. Im Zuge dieser Aufbruchstimmung sind drei Gäste der Partei für Franken beigetreten und man hat sich auf folgenden Termin geeinigt:

Gründung des Kreisverband Nürnberger Land
am Donnerstag, den 22.03.2012
im großen Saal der Gaststätte „Irmis Schnitzelwelt“ (Schaffer Bräustüberl)
Erlanger Strasse 24, 91220 Schnaittach (Anfahrt hier)
Beginn 19:00 Uhr

Natürlich sind zu dieser Veranstaltung wieder Interessierte und Gäste herzlich willkommen!

Sie finden diese Veranstaltung auch auf Facebook (hier)

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